Herbstlärm Festival • 2. - 3. September 2011 • 5600 St. Johann im Pongau • Impressum
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Lineup - Zeitplan

Freitag, 02. 09. 2011
00:00 - 01:00 Uhr CHRISTOPH & LOLLO
22:00 - 23:30 Uhr HARRI STOJKA'S GIPSYSWING ENSEMBLE
20:30 - 21:30 Uhr PHOENICS
19:15 - 20:00 Uhr MOVE ON MANDY BIG BAND
18:15 - 19:00 Uhr SHADE OF PALE

Samstag, 03. 09. 2011
23:30 - 01:00 Uhr KREISKY
22:00 - 23:00 Uhr BULBUL
20:30 - 21:30 Uhr MIEZE MEDUSA & TENDERBOY
19:15 - 20:00 Uhr ORGASMATHOTH
18:15 - 19:00 Uhr SOUNDBREED

Einlass jeweils um 17 Uhr

Für Unterhaltung ist Samstag ab dem Nachmittag gesorgt!

Harri Stojka's GipsySwing Ensemble

Harri StojkaHarri Stojka ist nicht nur ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten von Jazz, Rock, Blues und Brasil, er ist auch ein unermüdlicher Sucher, seine Roma-Wurzeln betreffend. Seine professionelle Laufbahn startete 1970 in der Arena Wien. Einige Zeit später ist der blutjunge Harri als Bassist in die Band von Karl Ratzer Gipsy-Love eingestiegen, um sich kurz danach wieder als Gitarrist bei Peter Wolfs "Objektiv Truth Orchestra" zu profilieren. Nach Auflösung dieser Band gründete er den ersten "Harri Stojka Express", der als einzige österreichische Gruppe neben Jimmi Cliff, Eric Burden, Van Morrison und Carlos Santana beim Open Air Festival im Wiener Prater Stadion aufgetreten ist. Kurz darauf folgte ein Angebot aus Montreux, dem Mekka aller Jazzmusiker, wo Harri Stojka neben Larry Coryell, im Rahmen des "Guitar-Summit" auftrat. Dieser Auftritt vor einem sehr kritisch versierten Fachpublikum, wo ihm auch Musikerkollegen der Weltklasse Lob und Anerkennung zollten, wurde zu einem großen Erfolg. Die dort aufgenommene LP "Live at Montreux" liefert ein eindrucksvolles Zeugnis dieses Ereignisses, dass sicherlich ein Schlüsselerlebnis in Harri Stojkas Karriere darstellt. Was Harri Stojka bei Konzerten darbietet, ist kaum zu beschreiben, jedenfalls nicht nur mit dem simplen Wort Zigeunerjazz. Harri Stojka, echter Wiener und Roma in einer Person, und seine Band verwandelten den Konzertsaal in einen wahren Hexenkessel. Gefühle von Liebe, Trauer und herrlicher Glückseligkeit wechselen sich nahezu pausenlos ab. Die Zuhörer hören Geschichten, deren Worte sie zwar nicht verstehen, doch deren Töne sich tief in Herz und Verstand einprägen. Gleich den Emotionen wechselen auch die Tempi der Musiker von schmelzender, klagender Langsamkeit jenseits aller Zeit bis zu unglaublichem, kaum erfassbarem Tempo (Foto: Michael Sinn).
http://www.harristojka.at/

 

Kreisky

„Universalkünstler André Heller bezeichnete den ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky einmal als „österreichischen Irrtum“, als „Fehler im System“. Ähnliches könnte man auch über die Band Kreisky sagen. In ihrer gesamten Art nämlich sind die vier Wiener Musiker ebenfalls ein österreichischer Irrtum - unfassbar ungut, laut und ungemütlich in ihrer Musik und in ihren Texten. Und damit in diesem traditionsgefrorenen Land und einer kaffeehäuslerischen Stadt wie Wien eigentlich schon wieder am richtigen Platz. Kreisky stehen für "Sperrigsein, Maulaufmachen, Gegenhalten, auch wenn die Gegner nicht mehr so klar und sichtbar sind“, wie De:Bug das einmal beschrieb: „Das tut not und gut". 2005 gegründet, erspielten sich Kreisky in ihrer Heimat Österreich innerhalb kurzer Zeit den Status der definitiven band to watch. Ihr selbstbetiteltes Debüt (2007) und ihr Zweitling „Meine Schuld, meine Schuld, meine große Schuld“ (2009) sorgten mit ihren schonungslosen Noise-Exkursionen in "die dunkle Seite der österreichischen Seele" (Der Standard) für einigen Wirbel. Die Konzerte der Band werden regelmäßig zur hemmungslosen Grant-Messe und einer Lektion in Lautstärke. Kreisky sind Klaus Mitter (dr), Martin Max Offenhuber (g), Gregor Tischberger (b) und Franz Adrian Wenzl (voc & keys).
http://www.kreisky.net/

  

Christoph & Lollo

Christoph & Lollo„Früher sangen Christoph & Lollo ja nur über Skispringer. Als ihnen das nach zehn Jahren zu langweilig wurde, wandten sich die beiden Liedermacher aus Wien anderen Themen zu. Vorwiegend solchen, zu denen es noch keine Lieder gab: das verlogene Musik-Sponsoring-Business, die Unterdrückung der Hebammen durch die Ärzte, Globalisierung, schlechter Sex, schlechte Lehrer und so weiter. Gleichzeitig begannen Christoph & Lollo, ihre Live-Tätigkeit auf eine breitere Basis zu stellen: Was früher nur in Indie-Clubs und auf Alternative-Festivals stattfand, passt jetzt auch sehr gut auf Kabarettbühnen, Liedermacherkonzerte, ja sogar Comedy-Abende. Erfolgreiche Teilnahmen bei den renommierten Wettbewerben Kabarett-Kaktus (München) und Scharfrichterbeil (Passau) machten das Duo in der deutschsprachigen Kleinkunstszene bekannt. Volle Konzerte und ein Publikum, das die Texte auswendig mitsingt, beweisen: Die Welt braucht solche Lieder. Und die Welt braucht Musiker, die sich auf Bühnen stellen und diese Lieder singen. Jetzt sind Christoph & Lollo nicht mehr die mit den Schispringerliedern, sondern die, die über Themen singen, über die sonst niemand singt.
http://www.christophundlollo.com/

  

Bulbul

BulbulDer stetige Spagat zwischen der Lust am funktionierenden Song und der Laune, eben diese Funktionalität beinahe schon mutwillig zu zerlegen - das ist Bulbul – ein Bastard voller Spielfreude, der sich vor einer saftigen Laissez-Faire-Attitüde hertreiben lässt. Hier geht alles: Pop, Rock, Noise, Avantgarde, Trash und Trailer Park genauso wie gediegene Sterneküche. Bulbul versprechen ebenso erstaunliche Eingänglichkeit wie verstörende Irrwitzigkeit - und sie halten dieses Versprechen auch. Die klassische Schublade Noise-Rock ist längst viel zu klein geworden für diese Band, die schon immer lieber auf einen gelungenen Lacher als auf einen Katharsis-Effekt gesetzt hat. Nur konsequent, dann auch den Schritt über den üblichen Kreis der üblichen Verdächtigen hinaus zu wagen. Und es viel lieber mal mit einem Produzenten namens Patrick Pulsinger zu versuchen, den man eigentlich doch eher vom Dancefloor her kennt. Um es klar zu sagen: Er hat viel erreicht. Er hat dem gewaltigen, gerne basslastigen Sound von bulbul einen bemerkenswerten Raum und eine beeindruckende Transparenz gegeben. Mit ihrem aktuellen Album „bulbul #6 !$" bewegen sich Raumschiff Engelmayr, Derhunt und DDKern intensiver denn je im Niemandsland zwischen Lärm und Pop, zwischen Sound und Song, zwischen Realität und Illusion.
http://www.bulbul.at/

  

Mieze Medusa & Tenderboy

Mieze Medusa & TenderboyHipHop für Backpacker? EMLM mit Rap? DIY-Eigensinn? Lyrik für den Club? mieze medusa & tenderboy fühlen sich wohl im Raum zwischen Walkman, mp3-Device und Clubtauglichkeit. Die Protestsongcontestsieger 2007 sind DIY aus Überzeugung und aus Notwendigkeit und haben sich mit vielen Live-Gigs, Poetry-Slams, DJ-Einsätzen, Lesungen und dem einen oder anderen Tonträger einige Fans in vielen verschiedenen Communities erspielt. Zwischen den Stühlen? Klar, da ist am meisten Platz. (Auch zum Tanzen!) Die Tracks loten das Feld zwischen elektronischer Musik und HipHop aus, sind eigenständig, vielfältig und ins Ohr gehend – oder eben nicht. Live präsentieren mieze medusa & tenderboy unterstützt von dj leon ein vielfältiges Programm mit live arrangierten Beats, versierten und energischen Raps und spannen einen gelungen Bogen von Nachdenken bis Arschwackeln. Die Lyrik für den Club wurde in vielen Gigs auf ihre Tanzbarkeit überprüft. mieze medusa & tenderboy sind eine enthusiastische Liveband. (BTW, DIY = do it yourself und EMLM = Elektronische Musik links der Mitte).
http://www.miezemedusa.com/mmt/

  

Phoenics

PhoenicsPhoenics sind das Brüdertrio Thomas (git), David (keys, electronics) und Gregor Lechner (drums). Der Bandname ist Programm: So wie der altägyptische Vogel aus seiner Asche neu entsteht, so schöpft das Trio aus den gegebenen Instrumenten und Materialien frische ausdrucksstarke Musik. Jazz ist Grundelement des phoenicsschen Klangspektrums, welches einerseits durch arabische und osteuropäische Einflüsse, andererseits durch elektronische, funkige, rockige und bluesige Bereiche erweitert wird. Der so entstehende klang- und gehaltvolle musikalische Konsens symbolisiert die erstrebenswerte friedliche Verbindung zwischen verschiedenen Kulturen. Vielseitigkeit ist wesentlich. Packende Instrumentals mit Vorliebe zu osteuropäischer Harmonik werden durch Loungeatmosphäre und breitflächige Ambientstücke ergänzt. Die besondere Vorliebe zur Improvisation wird besonders in den Live-Konzerten deutlich.
http://www.phoenics.eu/

  

Move on Mandy Big Band

Move on Mandy Big BandAls besondere Überraschung zum übrigen Superprogramm ist dieses Projekt eigens für das Herbstlärmfest 2011 gegründet worden und besteht aus (Vollblut)Musikern verschiedenster Stilrichtungen. Es ergab sich in „Harry’s Social Club“ in St. Johann im Pongau. Immer wieder hat sich der eine oder andere Stammlokal- und Musikgefährte dazu überreden lassen, die Auftritte von „Move on Mandy“ musikalisch zu unterstützen. Und so ist eines Tages bei ein paar erfrischenden Getränken die Idee entstanden, mit allen Freunden zusammen etwas zu inszenieren, was über ein Jam-Session-Feeling hinausgeht. Es hat klein begonnen und ist mittlerweile auf acht Leute angewachsen. Es wären wahrscheinlich noch weitere dazugekommen, wenn nicht die Organisatoren des Herbstlärm Festivals auf die begrenzte Bühnengröße aufmerksam gemacht hätten. Auf alle Fälle freuen sich die Beteiligten auf ein gutes Gelingen und viel Spaß, den jeder ohnehin von vornherein mitgebracht hat. Ansteckungsgefahr für das Publikum ist beabsichtigt.
http://moveonmandy.lima-city.de/home.htm

  

Orgasmathoth

OrgasmathothOrgasmathoth – Nach längerer Live‐Pause melden sich die Brachialrocker wieder auf der Bühne zurück. Hier werden rauher Stoner Rock und sphärische Sequenzen zu einer einzigartigen Mischung vergoren, die live niemals ihre Wirkung verfehlt. Mal heavy, mal spacig und immer mit einer gehörigen Portion Selbstironie geben das Trio Robert Waschke, Alexander Ertl und Max Kutil dabei wenig auf herkömmliche Songstrukturen und lassen sich in ihren Soundlandschaften einzig und allein von ihrer Inspiration leiten. Ausflüge in unterschiedlichste Genres sind dabei nicht selten. Buchen Sie also einen Platz auf dem Weltraumkreuzer Orgasmathoth und lassen Sie sich noch heute non‐stop in die Sonne schießen. Rückflug nicht inkludiert.
http://www.myspace.com/orgasmathoth

 

Shade of Pale

Shade of PaleNach langjährigen Unterbrechungen und Umschichtungen im Bandgefüge beginnt eine Phase der Reifung und Fusion der alt bewährten Gitarrenriffs mit neuen jam – lastigen Ideen der Rythmusfraktion. Die Band Shade Of Pale aus Golling, Bischofshofen und St. Johann begibt sich auf ein Terrain, welches unter der Bezeichnung „Krautrock“ in den 70ern für seine freien und langatmigen Improvisationen, gemischt mit psychedelischen Elementen bekannt war. Das Grundgerüst der Songs entstammt jedoch meist dem erdigen Rock verfeinert mit einer Brise Funk und verführt, zusammen mit der Stimmakrobatik des Frontmanns zum Mitgrooven.
http://www.shade-of-pale.at/

 

Soundbreed

SoundbreedDie dreiköpfige salzburger Band rockt mittlerweile schon seit dem Jahr 2005 durch die Lande und freut sich nach einer kürzlichen Umformierung wieder neues Material präsentieren zu dürfen. Soundbreed selbst bezeichnen ihre Musik als Heavy Rock , der sich besonders durch seine einfachen, treibenden Parts beweist. (keep it simple- and let it roll!) Energiereiche Gitarrenriffs in Kombination mit smartem Songwriting bescheren einen erdigen interessanten Sound, der gerade live beim Publikum gut ankommt. Soundbreed sind: Christoph Thaurer (Gesang, Bass), Herbert Mayer (Gitarre, Gesang) und Roland Mayer (Drums).
http://soundbreed.com/

 

Das Herbstlärm-Festival 2011 wird unterstützt von:
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